sueddeutsche.de – Der Autokonzern BMW spielt mit dem Gedanken, in die Batteriezellenproduktion einzusteigen.

Bislang kommt ein Großteil der wichtigen Zellen aus Asien – wenn die benötigten Stückzahlen steigen, lohnt sich jedoch die Eigenfertigung.

Auch die Idee einer gemeinsamen Produktion mehrerer deutscher Hersteller steht im Raum, doch die ist nicht bei allen beliebt.

Wenn Manfred Schoch an die Zukunft denkt, denkt er oft an jene Dinge, die in ein paar Jahren nicht mehr dazugehören. Kühler zum Beispiel, Benzinpumpen, Kolben und Auspuffrohre. „Das gesamte Thema Motorbau fällt weg“, klagt der BMW-Betriebsratschef. Viele dieser Teile baut BMW zwar gar nicht selbst, sie kommen von Zulieferern. Und dennoch: An dem Tag, an dem mehr Elektroautos als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren über die Straßen rollen, haben nicht nur die hoch spezialisierten Zulieferer ein Problem, sondern auch die Autohersteller. Zwar würden bei denen „weniger Stellen verloren gehen als bei den Zulieferern“, sagt Schoch. Aber die Folgen spüren alle.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf sueddeutsche.de

photo CC by Kārlis Dambrāns