Im obligatorischen Zwei-Jahres-Turnus kehrt der Rennzirkus der Formel E am kommenden Wochenende ins Fürstentum Monaco zurück. Der legendäre Rundkurs im Hafen ist eingebettet in die wohl spektakulärste Szenerie des Rennkalenders.

Mythos Monaco

Das Fürstentum an der Cote d’Azur ist in der Welt des Motorsports ein großer Mythos. Seit rund 100 Jahren wird im Hafen von Monaco Motorsport betrieben. Dabei ist die Stadt selbst mit einer Gesamtfläche von zwei Quadratkilometern nur annähernd halb so groß wie der gesamte Flughafen Tempelhof, auf dessen Vorfeld der Berlin E-Prix in wenigen Wochen stattfindet. Der Kurs führt die Fahrer auf einer verkürzten Version der Formel-1-Strecke unter anderem durch die weltbekannte Hafen-Schikane, den Sainte-Devote-Rechtsbogen und die Rascasse-Kurve.

Wer ist Favorit?

Wie beim letzten E-Prix in Paris steht dabei wieder viel auf dem Spiel. Robin Frijns (Virgin) kürte sich in Frankreich zum achten Rennsieger im achten Lauf dieser Saison und übernahm damit die Führung in der Fahrerwertung. Fünf Rennen vor dem Saisonende trennt ihn allerdings nur ein magerer Punkt von seinem engsten Verfolger Andre Lotterer (DS). Beide müssen in Monaco zudem in der wegen der schlechten Streckenbedingungen berüchtigten Qualifying-Gruppe 1 starten: Ein entscheidender Nachteil vor einem Rennwochenende, an dem der Qualifikation wieder viel Bedeutung zuteil wird. In Monaco ist das Überholen nämlich besonders schwierig, fast unmöglich. Ein spannendes Rennen am 11.5.  ist also garantiert.

Die Zeiten

07:30 – 08:15 Uhr – 1. Freies Training

10:00 – 10:30 Uhr – 2. Freies Training

11:45 – 12:50 Uhr – Qualifikation

16:33 – 17:20 Uhr – Rennen (45 min + 1 Runde)