Laut Elon Musk wurde nun das erste Model 3 mit Allradantrieb und Performance-Paket produziert. Ab sofort stehe für die Fertigung eine zusätzliche Montagelinie zur Verfügung, mit der das Produktionsziel von 5.000 Model 3 pro Woche bis Monatsende erreicht werden soll.

Innerhalb der letzten drei Wochen ist vor dem Tesla-Werk in Freemont eine komplett neue Montagelinie gebaut worden. Obwohl sie sich noch in einem gigantischen Zelt befindet und noch nicht komplett in die Fabrik eingebettet ist, wird bereits produziert. Bis Monatsende soll schließlich das selbstgesteckte Ziel von 5.000 Exemplaren erreicht werden.

Nach diversen Rückschlägen ist Tesla im Moment wieder halbwegs auf Kurs. Anfang April hatte Musk noch mitgeteilt, dass die Allradversion des Model 3 erst im Juli auf den Markt kommen werde. Grund für die Verzögerung waren technische Schwierigkeiten, wodurch die komplette Produktion teils angehalten werden musste. Dass ein Saboteur dahinter stecken könnte, ist dieser Tage gar nicht so unwahrscheinlich.

Sabotageverdacht bei Tesla

In den letzten Tagen hat sich wohl der Verdacht bestätigt, dass es in den Reihen des kalifornischen Autoherstellers einen Saboteur gibt. Es soll sich um einen Mitarbeiter handeln, dessen Beförderungswunsch abgelehnt wurde. Wie mehrere Medien berichten, hat CEO Elon Musk in einer Email die Belegschaft über den mutmaßlichen Saboteur informiert. Das Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass hochsensible Daten an Dritte weitergeleitet wurden. Derzeit wird untersucht, ob der Mitarbeiter alleine. „Wie Ihr wisst, gibt es eine lange Liste von Organisationen, die wollen, dass Tesla stirbt“, schrieb Musk an sein Team.