Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort „eichrechtskonform“ hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.

Angeblich ist in Deutschland schon deshalb keine Revolution möglich, weil sich die Revolutionäre vor der Erstürmung eines Bahnhofs erst einmal eine Bahnsteigkarte kaufen würden. An dieses geflügelte Wort fühlt man sich erinnert, wenn es um die Verbreitung der Elektromobilität geht. In diesem Fall scheint die Revolution nicht an den Bahnsteigkarten, sondern an den hohen Anforderungen des deutschen Eichrechts zu scheitern. „Die Umsetzung des Eichrechts im Bereich Elektromobilität ist sehr komplex. Da wird unsere deutsche Gründlichkeit zum Stolperstein. Es besteht die Gefahr, dass der schnelle Rollout einer Ladeinfrastruktur abgewürgt wird“, warnte der Geschäftsführer des Ladeinfrastrukturanbieters Allego Germany, Ulf Schulte, im Gespräch mit Golem.de. In Ländern wie Belgien oder den Niederlanden reiche es, einen geeichten Zähler zu verwenden.

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