Volkswagen präsentiert den neuen Lavida und kündigt eine massive Produktoffensive an. Bis 2025 will der Konzern 40 alternativ betriebene Modelle auf dem chinesischen Markt etablieren.

 Zum Auftakt der Auto China kündigte Volkswagen an, dass man das Engagement in den Bereichen Elektroautos, autonomes Fahren, Digitalisierung und neue Mobilitätsdienstleistungen in China deutlich ausbauen wolle. Mit seinen Joint-Venture-Partnern SAIC, FAW und JAC will der deutsche Autohersteller 15 Mrd Euro zusätzlich in den chinesischen Automarkt pumpen.

Die Wolfsburger planen bis 2023 mit zehn vollelektrischen Modellen und wollen in den nächsten sieben Jahren 40 alternativ betriebene Modelle auf den größten Automarkt der Welt bringen. Um diesen Zielen gerecht zu werden, soll bis 2022 die Produktion von Stromern in mindestens sechs chinesischen Fabriken starten.

VW stellte außerdem seine neue Elektroauto-Marke SOL vor. Für den chinesischen Markt kann und muss mit dem Joint-Venture-Partner JAC produziert werden. Das erste Modell von SOL ist ein Kompakt-SUV namens E20X. Reichweite: 300 km. Eigentlich hätte Seat der Co-Partner werden sollen, doch die chinesische Regierung ließ dies wohl nicht zu. In Zukunft will es die Volksrepublik ausländischen Herstellern nicht mehr ganz so schwer machen. Für Hersteller von Elektroautos und Plug-in-Hybriden soll der Joint-Venture-Zwang noch in diesem Jahr fallen.