Auf der Jahreshauptversammlung der Daimler AG wurde bekannt, dass bis 2020 kein benzinbetriebener Kleinwagen der Marke Smart mehr angeboten werden wird.

Daimler hat im letzten Geschäftsjahr ein historisches Ergebnis erzielt: Bei Absatz, Umsatz, Ergebnis und Profitabilität gab es neue Bestwerte. Entscheidend für den künftigen Erfolg ist laut Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, das strategische Feld: CASE: „Lange Zeit war unser Geschäftsmodell klar definiert: Wir entwickeln, bauen und verkaufen erstklassige Autos. Das bleibt auch so. Aber das ist nicht mehr alles.“ Mit der Vernetzung (Connectivity), dem autonomen Fahren (Autonomous), geteilter Mobilität (Shared) und Elektromobilität (Electric) will man mehr und vor allem neue Kunden ansprechen.

Im Bereich Elektromobilität hat Daimler den Schalter bereits umgelegt: Bis 2022 wird es bei Mercedes-Benz in jedem Segment mindestens eine elektrifizierte Variante geben. In Nordamerika wird bereits seit dem letzten Modellwechsel im September 2017 kein benzinbetriebener Kleinwagen der Marke Smart mehr angeboten. In Europa folgt diese Umstellung in den nächsten zwei Jahren. Genauere Details zum Zeitplan wurden noch nicht bekannt gegeben. Die Rede ist von „einer Umstellung bis 2020“.

Um sich auf die Formel E einzustimmen und den E-Smart in ein sportliches Rampenlicht zu rücken, organisiert der Konzern eine kleine Elektro-Rennserie. Ab dem 8. Juni starten beim Smart EQ Fortwo E-Cup 16 E-Smarts. Erster Stopp: ein Straßenkurs in Turin.