LimeBike rüstet auf und erweitert seine Flotte in Seattle um 500 Pedelcs.

Allein in Seattle verfügt das kalifornische Bikesharing-Unternehmen LimeBike über 3.000 Fahrräder. Jetzt bekommt die größte Stadt im Bundesstaat Washington zusätzlich 500 Pedelecs.

Auf der CES kündigte LimeBike an, dass man im Laufe des Jahres sogar bis zu 5.000 Pedelecs in die bestehenden Flotten in San Francisco, Seattle und Miami zu integrieren wolle. Ziel sei es, rund 40 Prozent der Fahrräder zu elektrifizieren.

© LimeBike

Der Motor des Pedelecs Lime-E beschleunigt den Fahrer auf bis zu 25 km/h. Durch die eingebauten GPS-Sender lassen sich die Bikes genau orten. Auch die Akku-Kapazität wird an den Betreiber übermittelt. Sobald diese unter einen bestimmten Sollwert fällt, wird die Batterie von einem mobilen Serviceteam gewechselt. Dadurch spart sich LimeBike die Installation von festen Ladestationen.

LimeBike linst bereits über den Atlantik und möchte einen Teil seiner unmotorisierten Flotte nach Europa schicken, genauer gesagt nach Frankfurt am Main und nach Zürich. Bleibt zu hoffen, dass die Jungunternehmer aus Kalifornien nicht die gleichen Fehler wie oBike begehen. 2017 wurden München und Zürich dermaßen mit unbequemen Billig-Leihrädern überschwemmt, dass stadtweiter Zorn entbrannt ist. Als Zeichen des Protests sieht man seitdem an fast jeder Straßenecke auf dem Lenker und Sattel stehende oBikes stehen.