Porsche wird die Investitionen für die Entwicklung und den Bau neuer Elektroautos in den kommenden Jahren verdoppeln und schließt eine Elektrifizierung des 911 nicht mehr aus.

Obwohl August Achleitner – Baureihenleiter des 911 – am Sechszylinder-Boxer-Motor hängt, kann er sich mittlerweile durchaus auch einen Elektromotor im 911 vorstellen. „Vor zwei Jahren noch hätte ich gesagt: auf keinen Fall. Heute würde ich das nicht mehr kategorisch ausschließen.“
Beim neuen, noch getarnten Porsche 911, Typ 992 geht es aber vor allem noch um die Themen Digitalisierung und Konnektivität.

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Für die Zuffenhausener ist die spannende Frage, in welche Richtung man den 911 in ein paar Jahren fahren lassen möchte. „Ich bin den Prototyp unseres kommenden Elektrosportwagens Mission E gefahren, und das war sehr überzeugend. Außerdem ist die Performance der Porsche-LMP-Rennwagen mit Hybridantrieb sensationell“, so Achleitner. Irgendwann einmal könnte der E-911 eine echte Option sein.

 

Unter der Bezeichnung SPE hat Porsche bereits eine eigenständige Elektro-Plattform für zweitürige Sportwagen und Supersportler entwickelt. Bis die ersten Modelle in Serie mit Hilfe dieser Plattform gefertigt werden, werden allerdings noch rund sieben Jahre vergehen.