Die Deutsche Post DHL Group und innogy machen gemeinsame Sache. Künftig werden die StreetScooter der Post an eigens für sie entwickelten Ladestationen tanken.

 innogy wird neuer Partner der Deutschen Post DHL Group für Ladeinfrastruktur an Logistikstandorten. Vorerst werden die beiden Unternehmen in Deutschland und neun weiteren europäischen Ländern zusammen.

 Die E-Flotte der Post wächst schneller als gedacht: Bei der Brief- und Paketzustellung hatte die Deutsche Post Ende letzten Jahres bereits 5.000 StreetScooter, rund 10.500 Pedelecs, 1.300 E-Bikes und 900 E-Trikes im Einsatz. „Wir benötigen eine kosteneffiziente und qualitativ hochwertige Lösung, die den harten Belastungen des Postalltags gewachsen ist und sich trotzdem leicht und schnell bedienen lässt“, weiß Achim Kampker, Geschäftsführer der StreetScooter GmbH und Geschäftsbereichsleiter Elektromobilität der Deutschen Post. innogy bietet all das aus einer Hand.

© DHL

In den vergangen Jahren konnte die RWE-Tochter die Entwicklung moderner Ladetechnologien stark vorantreiben: Laut eigenen Angaben betreibt der Konzern im Bereich der E-Mobilität derzeit rund 7.000 vernetzte Ladepunkte in über 20 Ländern und zählt damit zu einem der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur in Europa. innogy das gesamte Angebot von Planung, Aufbau, Betrieb und Wartung bis hin zur Abrechnung der Ladevorgänge ab – für internationale Flottenbetreiber ein attraktiver Partner.

 

Um am nächsten Morgen wieder voll einsatzbereit zu sein, laden die StreetScooter über Nacht – je nach Modell mit 3,7 oder 11 kW. Freigeschaltet werden sie über einen RFID-Schlüsselanhänger, den jeder Fahrer am Schlüsselbund seines Wagens trägt. Damit die Elektroautos besonders schnell und einfach Strom in den Tank bekommen, ist das Ladekabel an der Ladeinfrastruktur dauerhaft befestigt. Über eine spezielle Konstruktion lassen sich bis zu vier Ladepunkte platzsparend auf einem Fundament befestigen. Bei Bedarf können sie jederzeit schnell demontiert und an einem anderen Standort genutzt werden. Im nächsten Schritt sollen zusammen mit der Deutschen Post relevante Standorte begutachtet und daraus Planung, Tiefbau, Installation, und Inbetriebnahme abgestimmt werden.