Neben seinem Engagement als Formel-1-Pilot bei McLaren wird Fernando Alonso 2018/19 auch für Toyota in der Langstrecken-Rennserie WEC antreten – genauer gesagt in der Hybridklasse.

Der zweifachen Formel-1-Weltmeister verstärkt das Team des japanischen Automobilherstellers und soll bei allen Rennen, die nicht mit seinem Formel-1-Engagement kollidieren, teilnehmen – darunter auch die prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans.
„Ich freue mich, erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans zu starten. Ich habe dieses Rennen lange Zeit aufmerksam verfolgt und wollte immer schon einmal teilnehmen. Langstreckenrennen unterscheiden sich von Formel-Rennwagen deutlich, aber es ist eine interessante Herausforderung“, sagt Fernando Alonso.

© Toyota

Die WEC startet am 5. Mai 2018 in Spa-Francorchamps in die neue Saison und Toyota GAZOO Racing wird mit zwei Toyota TS050 Hybrid vertreten sein. Die rund 1.000 PS starken Hybridfahrzeuge konnten im letzten Jahr fünf von neun Rennen für sich entscheiden.
Den Rennwagen mit der Startnummer 7 teilen sich unverändert Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López. Im Toyota TS050 Hybrid #8 treffen Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima auf den Formel-1-Champion Fernando Alonso.

 

Stirbt FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC aus?

Bei Toyota ist man davon überzeugt, dass durch das Rennsportengagement auch die Serienwagenproduktion profitiert. Durch die massiven Dauerbelastungen während der Langstreckenrennen, könne man wichtige Daten gewinnen und die Hybridantriebe entscheidend verbessern. Während Toyota sein Engagement in der Rennserie verstärkt, haben sich andere Hersteller von der Langstrecken-Weltmeisterschaft verabschiedet. So konnte Porsche beim vorletzten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC den Fahrer- und Herstellertitel erfolgreich verteidigen, beendete jedoch zeitgleich auch sein Engagement in der Rennserie. Stattdessen werden die Stuttgarter ab 2019 in der rein elektrischen Formel E vertreten sein.