Die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos hat sich im Jahr 2017 mehr als verdoppelt: 25 000 bedeuten ein Plus von 120 Prozent gegenüber 2016. Dieselkrise und E-Auto-Prämie halfen bei diesem Absatzplus. Was die Prozentzahl überdeckt: Die Stromer sind angesichts von insgesamt 3,44 Millionen Neuzulassungen im letzten Jahr weiterhin nur ein Nischenprodukt.

Die Daten entstammen der jüngsten Statistik des Kraftfahrtbundesamtes. Ihr lässt sich allerdings eine langsame Veränderung der Fahrzeugflotte in Deutschland entnehmen. Freilich nicht durchgängig in eine umweltfreundliche Richtung. Zwar stieg 2017 auch der Absatz von Hybrid-Fahrzeugen, die mit Benzin und Strom betrieben werden – insgesamt um 76 Prozent auf 84 675. Doch das Ziel der Bundesregierung, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf den Straßen fahren, ist praktisch unerreichbar. Zurzeit sind es gerade mal 50 000, mit Hybriden 290 000. Verschwindend wenig angesichts von 46 Millionen Autos insgesamt.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf saarbruecker-zeitung.de