Bei der diesjährigen IAA in Frankfurt steht die Elektromobilität mehr denn je im Mittelpunkt. Trotz der Fortschritte bei Elektroautos müssen aber auch andere alternative Antriebe parallel verfolgt werden, denn von jetzt auf gleich werden die Stromer die notwendigen Veränderungen im Mobilitätsbereich nicht herbeiführen können. Eine marktreife, saubere und nachhaltige Alternative sind etwa Erdgasautos. Was der Markt zu bieten hat, schaute sich am ersten Fachbesuchertag auch Bundeskanzlerin Angela Merkel an, zum Beispiel bei Audi. Dort stehen die neuen Erdgas-Varianten des A4 und A5 Sportback auf der Showbühne.Die g-tron-Modelle können wie alle mit CNG betriebenen Fahrzeuge sofort zu weniger Emissionen beitragen, denn generell stoßen Erdgas-Autos rund ein Fünftel weniger CO2 aus als Benziner. Besonderheit hier: Mit dem klimaschonenden e-gas der Ingolstädter sind Einsparungen um 80 Prozent möglich. Audi produziert das synthetische e-gas mithilfe erneuerbarer Energien aus Wasser und CO2 oder aus Reststoffen wie Stroh und Grünschnitt. Und: Wer bis Ende Mai 2018 ein A3, A4 oder A5 Sportback g-tron-Modell kauft, erhält die Versorgung mit Audi e-gas drei Jahre lang serienmäßig. Die an normalen Gastankstellen getankte Menge speist Audi in Form von e-gas wieder in das Netz ein.“Mit unserer g-tron-Flotte schließen wir die Lücke zur klimafreundlichen Langstreckenmobilität“, sagt der Audi-Vertriebschef für Deutschland Martin Sander. Je 500 Kilometer weit kommen die beiden Modelle mit den 19 Kilo Gas an Bord. Ein zusätzlicher 25-Liter-Benzintank als Reserve sorgt für Sicherheit, egal wohin man fährt.Aber im Volkswagen-Konzern setzt nicht nur Audi auf Erdgas. Erst kürzlich hat der ADAC wahre Lobeshymnen auf den Skoda Octavia G-Tec gesungen. Der sei ist mit einem Praxisverbrauch von 4,2 Kilo Erdgas auf 100 Kilometer sehr sparsam und mit Kosten in Höhe von 4,40 Euro für die gleiche Strecke fast konkurrenzlos günstig. Der 110-PS-Motor gibt keinerlei Anlass zu Kritik.Weitere CNG-Modelle innerhalb des VW-Konzerns gibt es vom Skoda Citigo und dem spanischen Zwilling Mii und vom Seat Leon. Auch die VW-Modelle Up, Golf und Caddy sind als Erdgas-Variante erhältlich – was im Portfolio allerdings fehlt ist der Erdgas-Passat, der auf dem Flottenmarkt eine wichtige Rolle spielen könnte. Aber vielleicht nimmt sich die Kernmarke ja noch ein Beispiel an der Nobel-Tochter aus Ingolstadt. Kunden und auch die Umwelt würden es vermutlich danken.

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