Die Grünen bekräftigen ihre Forderung, alle Autos mit Verbrennungsmotor ab 2030 zu verbieten. In diesem Ziel stecken allerdings ein paar entscheidende Denkfehler. Ein Kommentar.

Die Grünen haben einen neuen Endgegner: Das Auto. Während der Kampf gegen die Atomkraft erfolgreich ausgefochten wurde – sogar mit einem breiten gesellschaftlichen Konsens – geht es nun um das Ende des Verbrennungsmotors. Und das am besten gestern. Das Motto lautet – übrigens wortwörtlich: „Wir gehen in den Fight gegen die Klimagegner“. Wie man „gegen das Klima“ sein kann, wurde zwar nicht näher erläutert, dafür gibt es aber konkrete Pläne. Neben SUV-Strafsteuern zugunsten von Elektroautos und bundesweiten Diesel-Fahrverboten fordern die Grünen erneut, dass ab 2030 ausschließlich „abgasfreie Autos“ gebaut werden dürfen . In den Städten soll der Autoverkehr zugunsten des Radverkehrs zurückgedrängt werden. Zudem sprechen sich die Grünen dafür aus, den öffentlichen Nachverkehr stark auszubauen. Bessere Taktfrequenz und günstigere Preise bei Bus und Bahn? Das klingt in der Tat nicht schlecht und würde so manchen Städter freuen, selbst wenn er sein Auto heiß und innig liebt. Doch Benziner und Diesel, Autogas und Erdgas komplett verbieten, um damit die Elektromobilität durchzupeitschen? Was für ein Blödsinn. Vier Gründe, die gegen das Verbot sprechen. Video: Billiger als der Diesel – was kann Porsches Panamera-Hybrid?

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