So sieht er also aus, der Alptraum von Tesla. Ein Luxus-Stromer mit mächtigen Backen und einer durchgehender Rückleuchte. Dank eines revolutionären Antriebsstrangs soll der Fisker E-Motion nicht nur 650 Kilometer weit fahren, sondern auch eine Höchstgeschwindigkeit von 259 km/h erreichen. Neun Stundenkilometer mehr als das Tesla Model S.

Der Antrieb des neuen Fisker E-Motion stammt von einer neuen Tochterfirma namens Fisker Nanotech. Die neuen Wunder-Batterien werden zwar auch Lithium enthalten, den konventionellen Lithium-Ionen-Akkus durch eine neuartige Verpackung und leichtere Materialien aber überlegen sein, teilt Fisker mit. Nicht nur die Reichweite, auch die Lebensdauer soll signifikant steigen. Die neuartige Akku-Technologie ist angeblich allen bisherigen Systemen deutlich überlegen und wird den Massenmarkt erobern.

Während für den Fisker E-Motion noch kein Preis bekannt ist, denkt der Designer schon weiter: Nach dem Luxus-Elektroauto soll ein massenkompatibler Wagen folgen, der preislich unter 40.000 Euro liegt. Damit bekäme nach dem Tesla Model S dann auch Model 3 Konkurrenz.

Eine Vorstellung, die Elon Musk gar nicht schmecken dürfte. Musk hatte sich schon nach Erscheinen des Fisker Karma negativ geäußert und den Wagen ein mittelmäßiges dafür aber teures Produkt genannt. Man wird sehen, wie diese elektrisierende Story zwischen den besten Feinden und ihren Produkten weitergeht. Und ob Konkurrenz letztlich das Geschäft beleben wird.